Orthesen

Was genau ist eine Orthese?

Bauerfeind und Össur. Orthesen sind orthopädische Hilfsmittel mit mehreren Funktionen: Sie dienen zur Stützung, Ableitung, Immobilisierung, Führung, Korrektur der Haltung und/oder Positionierung. Orthesen werden bei Funktionsstörungen des Bewegungsapparates (Skelett, Muskulatur) eingesetzt und haben ein sehr breites Anwendungsspektrum. Sie lassen sich in die folgenden Kategorien einteilen: Zehenorthesen, Fussorthesen, Orthesen für die unteren Extremitäten (Beine), Orthesen für die oberen Extremitäten (Arme), Orthesen für den Rumpf, für den Hals und für den Sitzapparat (Coque). Bandagen sind Teil des Orthesekonzepts. Sie werden nicht nach Mass gefertigt, sondern in der Regel als Fertigartikel angeboten und bei Bedarf an die persönlichen Bedürfnisse angepasst.


Ortotecnica SA stellt die Orthesen in Zusammenarbeit mit Ottobock, Bauerfeind und Össur her.

Zehen

ORTHESEN ZUR ZEHENKORREKTUR

Es handelt sich um massgefertigte Positionierungsorthesen zur Zehenkorrektur (Digitus superductus), die aus thermoplastischem Material mit weicher Polsterung gefertigt werden.

Orthopädische Stützung

QUER-PLATTFUSS

Diese Orthesen kommen zur Anwendung bei:
• Hohlfuss und Quer-Plattfuss
• Plattfuss und Quer-Plattfuss
• Verlagerung der Grosszehe in Richtung Fussmitte (techn. Hallux valgus)
• Schmerzen in Fusssohle und Vorfuss (techn. Metatarsalgie oder Morton-Neuralgie).

Die Orthese ermöglicht dank einer entsprechend positionierten Stützung hinter dem Fusspolster eine Entlastung des Mittelfussknochens.

KNICKPLATTFUSS

Diese Orthese aus starrem oder halbstarrem Material kommt bei Kindern mit mittelgradig ausgeprägtem Knickfuss zur Anwendung.

Sie hebt den Rückfuss zum mittleren Fussbereich und das Längsgewölbe des Fusses an.

HOHLFUSS

Diese Orthesen kommen bei Hohlfuss im jungen Alter zur Anwendung.

Eine Stangenstütze hinter dem Mittelfussbereich und eine Fersenstütze sorgen dafür, dass der Fuss gestreckt und der Vorfuss entlastet wird.

KNICKFUSS

Diese Orthese aus starrem oder halbstarrem Material kommt bei Kindern mit schwergradig ausgeprägtem Knickfuss zur Anwendung.

Sie hebt den Rückfuss zum mittleren Fussbereich an und stützt das Längsgewölbe des Fusses.

KLUMPFUSS UND SICHELFUSS

Diese Orthese kommt bei Klump- und Sichelfuss zur Anwendung. Sie korrigiert in beiden Fällen die Position des Fusses durch drei präzise Auflagestellen (3-Punkt-Prinzip).

FERSENSPORN

Diese Orthese aus weichem und/oder halbstarrem Material kommt bei Fersensporn (techn. Apophysitis) zur Anwendung, eine schmerzhafte Formveränderung des Fersenbeins.

Die schmerzhafte Stelle wird dabei dank einer orthopädischen Stützung und den durch die Orthese erzeugten Hohlraum lokal entlastet.

PROPRIOREZEPTIVES FUSSBETT

Diese Orthese wird bei einer erhöhten Muskelspannung des Fusses und motorischen Störungen mit Gleichgewichts- oder Koordinationsproblemen genutzt.

Sie ermöglicht dank einer Stützung und Stabilisierung der dynamischen Fusswölbung in den meisten Fällen eine Muskelentspannung. Die intensivierte sensorische Information, die über die Fusssohle vermittelt wird, sorgt meist für eine verbesserte Fortbewegung und Posturkontrolle.

ORTHESE OSSA

Diese Orthese kommt bei Funktionsstörungen des hinteren Schienbeinmuskels zur Anwendung, die zu einer Verbiegung des Rückfusses nach innen führt (techn. Valgusstellung), eine Verlagerung der Mittellinie nach aussen und eine Abflachung des Fusses.

Der hintere Fussbereich wird dadurch anhand einer korrekten Einbettung der Ferse stabilisiert. In aufrechter Position verhindert diese Orthese ein Verbiegen des Rückfusses nach innen und gewährleistet zugleich eine dynamische Beugung des Mittelfusses und des Rückfusses nach aussen, da der Rückfuss als Ganzes angehoben wird. Sie ermöglicht zudem die für ein normales Gehverhalten nötigen Gelenkbewegungen und verhindert Auflageflächen an den Knochenvorsprüngen.
Die Orthese Ossa kann auch in serienmässigen Schuhen getragen werden.

Schienbein

POSITIONIERUNGSORTHESE

Diese Orthese kommt bei Spitz-, Sichel- und Klumpfuss sowie Fersensporn zur Anwendung.


Der Fuss wird dabei in die korrekte Position gebracht, teilweise mit oder ohne Deckschale.

Die Form und Länge der Orthese wird nach den ärztlichen Anweisungen festgelegt.

ENTLASTUNGSORTHESE

Mit Mobilisierungsbügel

Diese Orthese wird bei Fussverletzungen oder Frakturen am Schienbeinende verwendet, die kurzfristig eine vollständige Entlastung erfordern, und zugleich die Beweglichkeit des Sprunggelenks gewährleisten. Das Ende des Schienbeins kann anhand der Auflage auf die Patellasehne vollständig entlastet werden. Der Überlängenausgleich wird durch ein Anheben des kontralateralen Schuhs erreicht.


Sarmiento-Brace

Diese Orthese wird bei Schienbeinfrakturen genutzt.
Die eng anliegende Schale für das Bein mit einer am Rücken angebrachten Knieführung ermöglicht die Mobilität von Knie und Fuss, ohne die Heilung der Fraktur zu behindern.


Mit Fixierung

Diese Orthese wird bei Frakturen an der Ferse und am Schienbeinende genutzt, die eine Fixierung und Entlastung erfordern.
Der Rückfuss kann anhand der Auflage auf die Patellasehne und den Hohlraum unter der Ferse vollständig entlastet werden. Schienbein und Fuss werden in einer einzigen Schale fixiert. Beim Gehen entsteht ein leichter Kontakt zu den Knochenvorsprüngen des Vorfusses. Der Überlängenausgleich wird durch ein Anheben des kontralateralen Schuhs erreicht.

FIXIERUNGS- UND FÜHRUNGSORTHESE

Mit Carbonschalen

Diese Orthese eignet sich besonders für leichtgewichtige Patienten oder Kinder und kommt bei partieller Insuffizienz der Streckmuskulatur des Knies, Insuffizienz der Beugemuskeln des Fusses und bei Bedarf der Ruhigstellung des Fusses zur Anwendung.

Die Schienbeinschale und die Sohle sind aus Carbonfaser gefertigt. Die Schale ist seitlich mit Gelenkschienen aus Stahl oder Titan versehen.


Aus thermoplastischem Material


Diese Orthese kommt zur Anwendung bei:

• Spastischer Spitzfuss
• Verlagerung des Fusses nach innen (techn. Valgusstellung)
• Verlagerung des Fusses nach aussen (techn. Varusstellung)
• Schlaffe Lähmung


Sie hat die Funktion, den Fuss unter Kontrolle des Rückfusses in die optimale Position zu bringen. Der Rückfuss wird dabei in einer neutralen Position gehalten, d. h. in einem entlasteten Zustand, und in eine optimale Rückwärtsneigung verlagert. Der Komfort wird durch die Polsterung gewährleistet. Normalerweise müssen die Schuhe oder orthopädischen Schuhe bei diesen Orthesearten ein grösseres Innenvolumen besitzen.

MIT POLYZENTRISCHEM GELENK

Diese Orthese kommt bei vorderer oder hinterer Insuffizienz der Querbänder, Insuffizienz der Seitenbänder und als Schutz bei einer Wiederaufnahme der Arbeit nach einem chirurgischen Eingriff zur Anwendung.

Sie stabilisiert und führt das Kniegelenk auf natürliche Weise.

AUS CARBON

Diese Orthese wird bei Instabilität des Kniegelenks und nach einem chirurgischen Eingriff an den Bändern zur Beseitigung chronischer Gelenkinstabilitäten genutzt.

Sie besteht aus sehr leichten und stabilen Konstruktionselementen, die in einen personalisierten Rahmen integriert sind und eine sichere Führung des instabilen Gelenks ermöglichen.

MIT MONOZENTRISCHEM GELENK

Diese Orthese kommt bei einer schweren Instabilität des Knies, auch nach einem chirurgischen Eingriff, zum Einsatz.

Sie führt und stützt das Knie anhand eines Schafts in Leichtlegierung. Dank der besonderen Beschaffenheit des Rahmens lässt sich diese Orthese auch bei einer pathologischen Beinposition anpassen.

Oberschenkel

DYNAMISCHE KNIESTRECKORTHESE

Leichte Polypropylen-Orthese mit Fuss-Schienbein-/Oberschenkelfixierung. Das Knie kann dank zwei Aluschienen graduell gestreckt werden.

Der Mechanismus lässt sich ggf. vom Patienten selber anpassen.

Farbe frei wählbar.

HÜFT-ENTLASTUNGSORTHESE

Diese Orthese wird bei Wachstumsstörungen des Hüftgelenks (techn. Morbus perthes) eingesetzt

und ermöglichen die Auflage am Ischiasknochen. Sie sorgt dafür, dass das Bein nach aussen bewegt und gleichzeitig nach innen gedreht wird.

BÜGEL ODER SPLINT

Diese Orthese kommt zur Anwendung bei:

• Wachstumsstörungen des Hüftgelenks (techn. Morbus perthes) oder anderen Hüfterkrankungen, die eine vollständige Beinentlastung erfordern
• Fraktur des Oberschenkels oder des oberen Schienbeins.


Sie sorgt dafür, dass der Ischiasknochen das Gewicht des Körpers nicht mehr tragen muss.

ORTHESE BEI MMC

Diese Orthese findet bei Spina bifida oder MMC (Myelomeningozele) Anwendung.

Sie verhindert oder begrenzt die im Laufe der Zeit entstandenen Deformationen, indem sie den Rumpf und die unteren Extremitäten je nach Dysfunktion stabilisiert. Den Orthopädietechnikern stehen zahlreiche Materialien und Ausführungen mit bewährter Wirksamkeit zur Verfügung, sodass eine individuelle, auf jeden Patienten abgestimmte Lösung gefunden wird.

Wechselwirkende Mobilisierungsorthesen mit Kniegelenkblockierung und Mechanismus für die wechselwirkende Fortbewegung.

OBERSCHENKELORTHESE

Diese Orthese kommt zur Anwendung bei:

• Leichter und partieller Lähmung, Schwäche eines Muskels, einer Muskelgruppe oder einer Extremität (techn. Parese)
• Partieller Insuffizienz der Beinmuskulatur
• Insuffizienz der Beinmuskulatur (techn. Poliomyelitis)
• Gelenkimmobilisierung bei Arthrose.


Sie hat die Aufgabe, die Bänder und Muskeln des Beines zu stützen und zu führen.


Das Sortiment umfasst zahlreiche Materialien und Strukturen, die jedem Bedürfnis gerecht werden.

Rumpf

3-PUNKT-KORSETT

Nach Bähler

Diese Orthese kommt bei Frakturen mit Kompression der Lendenwirbelsäule und unteren Brustwirbelsäule zur Anwendung.
Sie entlastet die Wirbelkörper vom Gewicht des Körpers durch eine Rückwärtsneigung (techn. Reklination). Die Bewegungen werden dabei nur teilweise eingeschränkt.


Lico

Dieses System wird bei Frakturen mit Kompression der Lendenwirbelsäule und unteren Rückenwirbelsäule verwendet. Es kann ggf. auch zur Entlastung oder therapeutischen Immobilisierung der oben genannten Wirbelkörpersektionen zum Einsatz kommen.
Die wasserfeste Orthese entlastet die Wirbelkörper vom Gewicht des Körpers durch eine Rückwärtsneigung (techn. Reklination) und lässt sich dank ihres ultraleichten Gewichts optimal anpassen.


C35

Das Korsett C35 wird in allen Fällen verwendet, in denen eine Immobilisierung der Wirbelsäule erforderlich ist. Es stabilisiert die Wirbelsäule nach einer Fraktur.

REKLINATIONSKORSETT

Diese Orthese wird bei einer unzureichenden Ausbildung der Wirbelkörper in der unteren Rückenwirbelsäule (techn. Morbus Scheuermann) verwendet sowie bei Brustkyphose (mit Buckel). Bei dieser Erkrankung mit tiefem oder mittelhohem Scheitelpunkt der Kurve liegt eine kompensierende Krümmung der Wirbelsäule nach vorne vor (techn. lumbale Lordose).


Mit der Orthese wird eine Korrektur an vier präzisen Auflagestellen erzielt (4-Punkt-Prinzip).

SKOLIOSEKORSETT

Lyon-Korsett

Diese Orthese kommt zur Anwendung bei:
• Behandlung von Skoliose mit Scheitelpunkt der Kurve unterhalb des achten Brustwirbels
• Stabilisierung nach einem chirurgischen Eingriff
• Wachstumshilfe
Sie fixiert das Becken in einer optimalen Position und begradigt die Krümmung der Lendenwirbelsäule mittels einer abdominalen Schale. Die Schale korrigiert zudem die unkorrekte Drehposition.


3-Punkt-Stützung

Diese Orthese kommt bei Skoliose im Lendenbereich (techn. lumbale Skoliose) zum Einsatz. Die Korrektur erfolgt über drei präzise Auflagestellen.


Typ St. Etienne

Diese Orthese kommt bei leichten Skoliosen im Lendenbereich (techn. lumbale Skoliose) zum Einsatz und lässt sich durch Anpressen anpassen. Die Korrektur erfolgt über drei präzise Auflagestellen und mithilfe von elastischen Bändern.


Boston-Brace

Diese Orthese kommt zur Behandlung von Skoliosen mit tiefem Scheitelpunkt der Kurve zur Anwendung, auch nach chirurgischen Eingriffen.

Die Korrektur erfolgt über Drucklager, die in einer Schale aus thermoformbarem Material integriert sind.


Cheneau modifiziert

Diese Orthese kommt zur Anwendung bei:

• Behandlungen von Skoliose mit Scheitelpunkt der Kurve unterhalb des achten Brustwirbels
• Stabilisierung nach einem chirurgischen Eingriff
• Wachstumshilfe.

Sie fixiert das Becken in einer optimalen Position und begradigt die Krümmung der Lendenwirbelsäule mittels weichen Polstern, korrigiert aber auch die unkorrekte Drehposition.

Hüfte

SWASH

ORTHESE BEI DYSPLASIE, SUBLUXATION UND LUXATION DER HÜFTE


Diese Orthese kommt zur Anwendung bei:

• Neuromuskulären Erkrankungen der Hüfte
• Hüftdysplasie
• Hüftgelenkluxation
Sie verbessert die Körperhaltung beim Sitzen, Stehen und Gehen, verhindert aber auch weitere körperliche Schäden. Die Orthese sorgt für eine Rumpfstabilisierung beim Sitzen und verbessert die Ausrichtung von Hüfte und Wirbelsäule. Sie verhindert beim Stehen und Gehen eine X-Position der Beine und verbessert zudem die Gehfähigkeit.

PAVLIK

ORTHESE BEI DYSPLASIE, SUBLUXATION UND LUXATION DER HÜFTE


Diese Orthese kommt bei Dysplasie und Luxation der Hüfte zum Einsatz.


Dank der speziellen Anordnung der Träger wird die Hüfte um über 60 Grad verlagert und zugleich um 90–110 Grad gebeugt. Diese Orthese lässt eine gewisse Mobilität zu.

TÜBINGEN

ORTHESE BEI DYSPLASIE, SUBLUXATION UND LUXATION DER HÜFTE


Diese Orthese kommt bei Dysplasie der Hüfte zum Einsatz. Sie ermöglicht und erhält eine optimale Position der Hüften.


Arm

ABDUKTIONSORTHESE

Diese Orthese wird als Behandlung nach einer Ruptur des Schultergelenks (techn. Rotatorenmanschette) verwendet, wobei der Arm stabilisiert wird. Es handelt sich um eine sehr leichte Konstruktion, die sich auf Grundlage der ärztlichen Anweisungen sehr präzise positionieren lässt.

SARMIENTO-BRACE FÜR DEN OBERARM

Diese Orthese kommt bei Oberarmfrakturen zum Einsatz. Sie fixiert und komprimiert den Oberarmknochen mithilfe einer doppelten Kunststoffschale. Darunter wird ein besonderer Armstrumpf getragen. Die Orthese wird in zwei Versionen angeboten: Mit Schulterteil (bei Frakturen im Schulterbereich) oder ohne Schulterteil (bei Frakturen ausserhalb des Schulterbereichs).

Hand

STABILISIERUNGSORTHESE

Diese Orthese kommt zur Anwendung bei:

• Frakturen
• Partieller oder gesamter Taubheit des Halbmondknochens bzw. des Karpalknochens im Bereich Richtung Rumpf (techn. Lunatummalazie)
• Schmerzen im Daumen- und Handgelenk
• Fallhand (schlaff herunterhängende Hand bei Lähmung des Radialnervs)
• Karpaltunnelsyndrom
• Deviation Nervus ulnaris
• Chronisch primärer Polyarthritis

FINGER

Winterstein-Schiene

Diese Orthese wird bei einem Bruch der Strecksehne und Beugung des DIP-Gelenks (Inter-Phalangeal-Gelenk: befindet sich am Ende des Fingers) verwendet. Das Fingergelenk wird in einer Dehnungsposition mechanisch fixiert, sodass die Ausgangssituation wiederhergestellt wird.


Daumenschiene

Diese Orthese kommt bei einer Ruptur des Seitenbandes an der Daumenbasis (Skidaumen) zur Anwendung.
Sie fixiert das MCP-Gelenk (Metacarpophalangealgelenk: befindet sich an der Basis des Fingers) sodass der Daumen in gegenteiliger Position gegenüber den anderen Fingern ausgerichtet ist.


Fingerheber

Diese Orthese wird bei einer Verformung des PIP-Gelenkes (Articulationes interphalangeales distales: befindet sich in der Mitte des Fingers) gewählt.

Der Finger wird in einer Dehnungsposition des PIP-Gelenks mechanisch fixiert, sodass die Ausgangssituation wiederhergestellt wird.

Hals

ZERVIKALSTÜTZE TYP PHILADELPHIA

Diese Orthese kommt bei einer Knochen- und Knorpeldegeneration (techn. Osteochondrose) zur Anwendung sowie bei chronisch-degenerativen Veränderungen der kleinen Wirbelgelenke mit degenerativen und fortgeschrittenen Schäden an der Bandscheibe (techn. Spondylarthrose).


Die Orthese immobilisiert die Halswirbel und sorgt für eine Verlängerung und eine Gewichtsentlastung. Zudem gewährleistet sie dank eines waschbaren Kunststoffmaterials mit Kinnstütze besonderen Komfort.

THERMOGEFORMTE HALSKRAUSE

Diese Orthese kommt bei einer Knochen- und Knorpeldegeneration (techn. Osteochondrose) zur Anwendung sowie bei chronisch-degenerativen Veränderungen der kleinen Wirbelgelenke mit degenerativen und fortgeschrittenen Schäden an der Bandscheibe (techn. Spondylarthrose). Sie wird auch bei leichten Frakturen und nach chirurgischen Eingriffen an der Wirbelsäule verwendet.


Die Orthese mit Kinn- und Brustbeinstütze sorgt für eine Immobilisierung zwischen dem ersten Brustwirbelkörper und dem ersten Halswirbelkörper.

SCHANZ-HALSKRAUSE

Diese Orthese kommt bei einer Knochen- und Knorpeldegeneration (techn. Osteochondrose) zur Anwendung sowie bei chronisch-degenerativen Veränderungen der kleinen Wirbelgelenke mit degenerativen und fortgeschrittenen Schäden an der Bandscheibe (techn. Spondylarthrose) und Halswirbelverletzungen (techn. Zervikalsyndrom).


Sie sorgt für eine leichte Dehnung und immobilisiert gleichzeitig die Halswirbel, was eine lindernde Wirkung hat.

Kopf

MASSGEFERTIGTER HELM BEI PLAGIOZEPHALIE

Dieser Helm wird bei einer Abflachung des Hinterkopfes von Neugeborenen verwendet, die zu Asymmetrien des Schädels, der Ohren und/oder der Gesichtsstrukturen führt. Er übt einen moderaten und konstanten Druck auf die am stärksten ausgeprägten vorderen und hinteren Kopfbereiche aus und schafft zugleich einen Zwischenraum an den abgeflachten Bereichen, damit sie wieder in ihre natürliche Form zurückfinden.


Der Helm wird auf der Grundlage eines Gipsmodells angefertigt. Die Behandlung kann ab dem dritten Monat und für bis zu18 Monate durchgeführt werden. Bei Kindern im Alter von 4 bis 6 Monaten dauert sie in der Regel 3 bis 4 Monate.

MASSGEFERTIGTER HELM

Massgefertigter Helm nach Kraniotomie zum Schutz des Schädels nach chirurgischen Eingriffen.

SCHUTZMASKE

Auf der Grundlage eines Gipsmodells aus sehr leichter Carbonfaser hergestellt, kommt dieses System nach einer Ruptur der Nasenscheidewand zur Anwendung. Es schützt die Nasenscheidewand bei sportlicher Aktivität oder der Arbeit.